Die Ruska in Lappland zeigt sich nicht nur in goldenen Birken und roten Beerensträuchern. Man spürt den Herbst in der kühlen Luft, riecht ihn im feuchten Moos und hört ihn im Rascheln der Blätter.
Manchmal führt der Herbst auch an einen Ort, dessen Geschichte bis weit in die Zeit vor unseren heutigen Wegen und Landkarten zurückreicht.
Die Hauptstraße führt nach Norden.
Vorbei an Seen, die zwischen den Bäumen aufblitzen. Entlang eines Flusses, dessen Wasser uns immer wieder begleitet. Durch kleine Dörfer und lange Abschnitte, in denen es nichts zu geben scheint außer Wald, Himmel und der Straße vor uns.
Im September verändert sich die Landschaft fast täglich. Manche Birken tragen noch grüne Blätter, andere leuchten bereits goldgelb. Die niedrigen Sträucher am Boden haben sich rot gefärbt, und auf den Moorflächen schimmern Gräser in Rostbraun und hellem Gold.
Die Ruska in Lappland hat begonnen.
In einem kleinen Ort, in dem es gefühlt kaum mehr als ein Café gibt, verlassen wir schließlich die Hauptstraße. Die Straße wird schmaler, der Wald lichter. Man merkt, dass wir weiter nach Norden gekommen sind.
Die Bäume stehen weiter auseinander als rund um Ylläs. Der Boden ist sandiger und heller. Zwischen den Stämmen wachsen weiche Moose und Flechten, während die dichten Beerensträucher langsam weniger werden.
Zu Beginn kommen wir an einigen Häusern vorbei. Hier leben Menschen, die mit Rentieren arbeiten. Es würde zu dieser Landschaft passen: weite Wälder, wenige Häuser und Straßen, auf denen einem jederzeit eine kleine Rentierherde begegnen kann.
Dann verschwinden auch die letzten Gebäude hinter uns.
Vor uns liegt nur noch der Wald.
Ruska beschreibt auf Finnisch die herbstliche Färbung der Natur. Im Nordsamischen heißt der Herbst čakča. Im traditionellen samischen Jahresverständnis wird das Jahr häufig nicht in vier, sondern in acht Jahreszeiten eingeteilt. Die Übergänge orientieren sich dabei an den Veränderungen in der Natur und am Jahreslauf der Rentiere.
Im Herbst tragen die Rentiere bereits ihr dichteres Winterfell, die ausgewachsenen Geweihe sind vom Bast befreit und die Paarungszeit beginnt. Für die Rentierhaltung ist diese Zeit eng mit den Bewegungen und dem Verhalten der Herden verbunden.
Auch die Landschaft ist mehr als eine schöne herbstliche Kulisse. Seen, Wälder, Felsen und alte heilige Stätten tragen Geschichten und kulturelle Bedeutungen in sich. Wer sie besucht, betritt deshalb nicht nur Natur, sondern auch einen über Generationen gewachsenen Kulturraum.
Die Waldstraße führt zu einem geschlossenen Tor.
Ich steige aus, öffne es und fahre hindurch. Danach halte ich erneut an, um es hinter mir sorgfältig zu schließen. Solche Tore sind in Lappland nichts Ungewöhnliches. Sie gehören zu Zäunen und Weidegebieten und erinnern daran, dass diese Landschaft nicht leer ist, auch wenn sie auf den ersten Blick so wirken mag.
Hinter dem Tor verändert sich der Wald wieder. Die Bäume werden höher, und der Weg führt tiefer zwischen die Stämme hinein. Die Fahrbahn ist unbefestigt. Kleine Steine knirschen unter den Reifen, Äste streifen stellenweise dicht am Auto vorbei.
Schließlich endet die Straße an einem kleinen Parkplatz.
Dort steht eine Informationstafel. Sie erzählt von der Landschaft, der Geschichte und der Bedeutung dieses besonderen Ortes. Wer hierherkommt, erreicht nicht einfach einen Aussichtspunkt oder ein beliebiges Wanderziel.
Im Wald liegt eine heilige Stätte der Sámi.
Ich nehme meinen Rucksack und folge dem schmalen Pfad zwischen den Bäumen. Der Boden ist weich und mit Nadeln, Moos und den ersten gefallenen Blättern bedeckt. Stellenweise führen Wurzeln über den Weg. Je weiter ich gehe, desto stiller scheint es zu werden.
Dann öffnet sich der Wald.
Vor mir erhebt sich ein mächtiger Felsen, der Teil einer tiefen Schlucht ist. Er steht nicht einfach in der Landschaft. Er wirkt, als würde er über sie wachen.
Ich bleibe stehen.
"Manche Orte brauchen keine Inszenierung. Sie entfalten ihre Wirkung, wenn wir still genug werden, um sie wahrzunehmen."
Ich liebe diesen Ort.
Seine Atmosphäre ist schwer zu beschreiben. Das Wort „magisch“ wird oft verwendet, vielleicht zu oft. Doch hier fühlt es sich passend an. Der Felsen, die Schlucht und der Wald schaffen eine besondere Ruhe. Es ist eine Stille, die nicht leer wirkt, sondern gegenwärtig.
Vielleicht ist es die Größe des Steins. Vielleicht die Geschichte des Ortes. Vielleicht auch das Wissen, dass Menschen schon lange vor uns hier standen und ihm eine Bedeutung gaben, die weit über seine äußere Form hinausging.
Eine Seita ist eine heilige natürliche Formation der Sámi. Häufig handelt es sich um einen auffälligen Felsen, einen Stein, eine Insel oder einen anderen Ort, der sich deutlich von seiner Umgebung unterscheidet. Früher wurden an solchen Plätzen Rituale durchgeführt und Opfergaben hinterlassen, unter anderem mit der Hoffnung auf Jagdglück, gute Fischfänge oder eine erfolgreiche Rentierhaltung.
Solche Orte gehören nicht nur der Vergangenheit an. Sie sind weiterhin ein Teil des samischen Kulturerbes und verdienen einen respektvollen Umgang.
Deshalb besuche ich zuerst den Stein.
Ich nähere mich ruhig, bleibe auf dem vorhandenen Weg und nehme mir Zeit. Ich muss nichts berühren und nichts hinterlassen. Mein Respekt zeigt sich nicht durch eine moderne Interpretation eines alten Rituals, sondern durch Zurückhaltung.
Die offiziellen Empfehlungen von Parks & Wildlife Finland sind eindeutig: An einer Seita werden keine Steine bewegt, keine Gegenstände zurückgelassen und keine Feuer entzündet. Auch scheinbar gut gemeinte Opfergaben sind nicht angebracht. Was früher Teil einer bestimmten Kultur und ihrer Rituale war, sollte heute nicht von Außenstehenden nachgeahmt werden. Der wichtigste Grundsatz lautet, keine Spuren zu hinterlassen.
Wer eine heilige samische Stätte besucht, sollte:
Man muss an diesem Ort nichts tun.
Es genügt, da zu sein.
Nachdem ich einige Zeit beim Felsen verbracht habe, gehe ich zurück zum Waldweg. Von dort führt ein schmaler Wanderpfad hinunter zum See.
Der Weg senkt sich zwischen den Bäumen ab. Das Licht fällt durch gelbe und noch grüne Blätter auf den Boden. An manchen Stellen liegen bereits so viele Blätter auf dem Pfad, dass seine Konturen beinahe verschwinden.
Am Waldboden leuchten rote Beeren zwischen dunklen Blättern. Gräser verfärben sich von Grün zu hellem Gelb und Braun. Heidelbeersträucher tragen kräftige Rot- und Purpurtöne. Dazwischen stehen immergrüne Kiefern, deren dunkle Nadeln die Farben noch intensiver erscheinen lassen.
An diesem Teil des Weges zeigt sich die Ruska in Lappland nicht als große, überwältigende Aussicht. Sie besteht aus vielen kleinen Veränderungen.
Ein gelbes Blatt auf grünem Moos, ein Pilz neben einer alten Wurzel, Tautropfen auf einem Spinnennetz. Der Duft feuchter Erde, der nach einem kühlen Morgen stärker aus dem Waldboden steigt.
Am Ufer liegt eine Feuerstelle. Weit genug von der heiligen Stätte entfernt und der richtige Ort für meine Mittagspause.
Normalerweise würde ich hier vielleicht eine Wurst grillen und sie mit Rieska, dem nordfinnischen Fladenbrot, essen. Heute aber gibt es Pfannkuchen.
Ich bereite das Feuer vor und warte, bis die Flammen kleiner werden und eine gleichmäßige Glut entsteht. Der Teig kommt in die Pfanne, beginnt an den Rändern zu bräunen und füllt die Luft mit einem warmen Duft. Dazu gibt es lappischen Käse und frisch gebrühten Kaffee vom Feuer. Fast so wie bei meinem Lavvo Abendessen.
Es ist kein kompliziertes Mittagessen. Aber an diesem Ort braucht es das auch nicht.
Der Wind spielt mit der Oberfläche des Sees. Kleine Wellen laufen über das Wasser und verändern ständig die Spiegelung des Waldes. Ohne den Wind würde der See vermutlich vollkommen still daliegen.
Ich sitze am Feuer und höre dem Wasser zu. Ab und zu knackt ein Holzscheit. Der Rauch zieht zwischen den Bäumen davon. Sonst ist kaum etwas zu hören.
Ich habe keine Eile.
Es wartet kein weiterer Programmpunkt, den ich unbedingt erreichen muss. Kein Tisch ist für eine bestimmte Uhrzeit reserviert. Niemand zählt, wie lange die Pause dauern darf. Also schenke ich mir noch einen Kaffee ein.
Vielleicht ist genau das der Unterschied zwischen einem Ort, den man besucht, und einem Ort, den man erlebt. Ein Foto lässt sich in wenigen Minuten machen. Um die Atmosphäre wahrzunehmen, braucht es Zeit.
Zeit, damit die Geräusche des eigenen Alltags leiser werden. Zeit, um zu bemerken, wie sich das Licht auf dem Wasser verändert. Zeit für einen zweiten Pfannkuchen.
Die Luft fühlt sich an diesem Tag besonders klar an. Kühl, aber noch nicht winterlich. Sie trägt den Geruch des Waldes, des Wassers und des Feuers, ohne dass sich etwas dazwischenschiebt.
In der weiteren Region werden tatsächlich außergewöhnlich geringe Mengen an Luftschadstoffen gemessen. Die Forschungsstation auf dem Sammaltunturi im Pallas-Yllästunturi-Nationalpark gehört zu den Orten mit der saubersten gemessenen Luft weltweit. Ihre Lage fern großer Emissionsquellen ermöglicht international bedeutende Forschungen zur arktischen Atmosphäre.
Ob man saubere Luft wirklich schmecken kann, weiß ich nicht. Aber man kann sie spüren. Vielleicht daran, wie tief man plötzlich atmet oder dass man länger draußen bleiben möchte. Oder an diesem Gefühl, dass der Kopf klarer wird, je länger man am See sitzt.
Auch das Wasser gehört zu dieser unberührten Landschaft. Es spiegelt den Himmel, die Felsen und den goldenen Wald. Die Schönheit des Sees braucht keine Superlative. Es genügt, ihm zuzusehen.
„Der Wald ist niemals leer. Wir sind nur nicht immer gut darin, seine Bewohner wahrzunehmen.“
Auf den ersten Blick scheint der Wald still zu sein. Doch wer genauer hinhört und auf den Boden schaut, bemerkt, dass hier viele Tiere unterwegs sind.
Ich bin schon auf die andere Seite der Schlucht gewandert, um den mächtigen Felsen aus einer anderen Perspektive zu sehen. Dort finden sich immer wieder Spuren von Elchen. Große Trittsiegel im feuchten Boden, abgebrochene Zweige oder Stellen, an denen sie zwischen jungen Bäumen hindurchgezogen sind.
Elche sind trotz ihrer Größe erstaunlich leise. Häufig sieht man nur ihre Spuren und weiß, dass sie vielleicht erst vor wenigen Stunden dort waren.
Auch Füchse leben in diesen Wäldern. Mit etwas Glück entdeckt man einen roten Schatten zwischen den Bäumen oder eine schmale Spur im sandigen Boden.
Über der Landschaft können Falken oder Steinadler kreisen. In den Wäldern leben verschiedene Eulenarten sowie mehrere Raufußhühner: der mächtige Auerhahn, das kleinere Haselhuhn und das Moorschneehuhn, dessen Gefieder sich im Laufe des Jahres an die wechselnden Farben der Landschaft anpasst.
Die finnischen Namen erzählen fast schon von einer eigenen Vogelwelt:
Nicht jedes Tier wird sich zeigen. Wildtiere sind keine bestellten Programmpunkte.
Manchmal hören wir nur das schnelle Auffliegen eines Vogels. Manchmal entdecken wir eine Feder am Wegrand oder Abdrücke im Schlamm. Und manchmal bleibt uns nur das Wissen, dass wir durch ihren Lebensraum gehen.
Gerade das macht eine Begegnung besonders.
Ich besuche diesen Ort nicht, weil ich dort möglichst viel unternehmen kann.
Ich komme wegen seiner Stille, seiner Geschichte und der Atmosphäre, die sich kaum in Worte fassen lässt. Jedes Mal gehe ich zuerst zum Felsen. Nicht, um ein Ritual durchzuführen, sondern um innezuhalten und meinen Respekt zu zeigen.
Ich muss hier nichts sammeln und nichts beweisen. Ich muss nicht einmal ein besonders gutes Foto mit nach Hause nehmen.
Es genügt, den Wind auf dem See zu beobachten, Kaffee vom Feuer zu trinken und zu wissen, dass der Wald um mich herum voller Leben ist – auch wenn ich seine Bewohner an diesem Tag nur an ihren Spuren erkenne.
Rentiere sind während einer Herbstfahrt durch Lappland wahrscheinlicher zu sehen als viele andere Tiere. Sie stehen am Straßenrand, überqueren scheinbar ohne Eile die Fahrbahn oder tauchen plötzlich zwischen den Bäumen auf.
Im September tragen sie bereits ihr dichter werdendes Winterfell. Bei vielen erwachsenen Tieren sind die Geweihe vollständig ausgewachsen und vom Bast befreit. Die Tiere reiben das Geweih an Bäumen und Sträuchern, wodurch es dunkler und polierter wirkt.
Das unmissverständliche Zeichen, dass die Paarungszeit beginnt.
Vor allem ausgewachsene Rentierbullen können sich nun anders verhalten als während des Sommers. Sie sammeln Weibchen um sich, messen sich mit Rivalen und setzen ihr Geweih ein. Ihre Aufmerksamkeit gilt in dieser Zeit nicht uns, sondern den anderen Rentieren – dennoch brauchen sie ausreichend Raum.
Rentiere wirken oft ruhig. Das bedeutet nicht, dass sie zahm sind.
Die meisten weichen Menschen aus, wenn man ihnen genügend Raum lässt. Der schönste Moment entsteht ohnehin nicht, wenn wir einer Begegnung nachhelfen, sondern wenn ein Rentier freiwillig zwischen den goldenen Birken stehen bleibt und wir es aus respektvoller Entfernung beobachten können.
„Wenn der Herbst den Wald verwandelt“
Der Herbst verändert den ganzen Rhythmus der Landschaft.
Die Tage werden kürzer. Nach dem hellen Sommer kehren die dunklen Nächte zurück. Morgennebel liegt über Seen und Mooren. Erste Frostnächte hinterlassen silberne Ränder auf Gräsern und Blättern.
Der Wald riecht anders. Geräusche tragen weiter. Tiere bereiten sich auf den Winter vor, sammeln Nahrung, wechseln ihr Fell oder verändern ihr Verhalten.
Auch der Boden wird zu einem Teil des Farbenspiels. Nicht nur die Birken leuchten gelb. Heidelbeersträucher färben sich rot, Gräser werden golden, Moose bleiben sattgrün und Flechten setzen silbergraue Akzente.
Die Ruska in Lappland kommt nicht überall gleichzeitig.
In geschützten Tälern können die Bäume noch grün sein, während die Vegetation auf offenen Höhen bereits kräftige Herbstfarben zeigt. Weiter nördlich wirkt der Wald lichter und der Wandel manchmal schon fortgeschrittener als in Ylläs.
Es gibt keinen einzelnen Morgen, an dem jemand verkündet: Jetzt hat die Ruska begonnen.
Zuerst verändert sich nur ein Zweig. Dann ein Strauch. Dann eine ganze Hügelkette. Und plötzlich fährt man durch eine Landschaft, die von innen zu leuchten scheint.
Irgendwann ist es Zeit, das Feuer vollständig zu löschen und alles wieder einzupacken.
Ich kontrolliere die Feuerstelle, nehme meinen Abfall mit und gehe den schmalen Waldweg zurück zum Parkplatz. Die Blätter rascheln unter meinen Schuhen. Das Licht ist inzwischen tiefer geworden und fällt wärmer zwischen den Bäumen hindurch.
Am Auto lege ich den Rucksack ab. Dann beginnt die Fahrt zurück.
Wieder über die Waldstraße, durch das Tor, das hinter mir sorgfältig geschlossen wird, vorbei an den wenigen Häusern und hinaus auf die Hauptstraße.
Doch bevor ich nach Ylläs zurückfahre, halte ich noch in dem kleinen Café. Dort gibt es meiner Meinung nach eine der besten Pulla der Region. Wenn ich Glück habe, liegt auch ein Blaubeer-Munkki in der Auslage: weiches Hefegebäck, Blaubeeren und genau die richtige Menge Süße nach einem langen Tag draußen.
Ich bestelle einen Kaffee und setze mich für einen Moment hin. Draußen führt die Straße weiter durch den herbstlichen Wald. Die goldenen Farben begleiten mich anschließend noch lange auf dem Rückweg nach Ylläs.
Die Ruska in Lappland lässt sich nicht festhalten.
Ein Sturm kann die goldenen Blätter innerhalb einer Nacht von den Bäumen tragen. Frost kann die Landschaft plötzlich verändern. Ein Wald, der heute noch grün erscheint, kann wenige Tage später leuchten, und eine Woche danach bereits beinahe kahl sein.
Vielleicht schauen wir deshalb im Herbst genauer hin. Wir wissen, dass dieser Moment nicht bleiben wird.
Wir nehmen das rote Blatt am Boden wahr. Den Geruch der Pilze. Das Rentier zwischen den Birken. Die kühle Luft am See. Den Kaffee, der über dem Feuer langsam zu kochen beginnt.
Der Herbst in Lappland braucht nicht immer die größte Aussicht oder den bekanntesten Wanderweg.
Manchmal genügt eine Fahrt nach Norden. Ein schmaler Weg durch den Wald und ein stiller See. Und ein Ort, dessen Namen man nicht nennen muss, um seine Geschichte zu erzählen.
Einige Orte bewahre ich bewusst für die Menschen auf, die Lappland gemeinsam mit mir erleben. Nicht als Geheimnis, das niemand erfahren darf, sondern als Geschichte, die sich vor Ort besser erzählen lässt als auf einer Karte.
Meine persönlich begleiteten Kleingruppenreisen verbinden Natur, regionale Küche, Geschichten und Begegnungen mit Menschen aus der Region. Mit kleinen Gruppen, einem ruhigen Tempo und genügend Zeit für die Momente, die sich nicht planen lassen.
Im Oktober erlebst du Ylläs zwischen Herbststille, ersten Frostnächten und gemeinsamen Stunden am Feuer. Im Januar zeigt sich dieselbe Landschaft tief verschneit und im langsam zurückkehrenden Licht.
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